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    Katze - Samtpfote - Stubentiger



Viele von uns sind mit Haustieren aufgewachsen. Hier möchte ich eine Lanze für die Samtpfoten brechen. Wer jemals mit einer Katze in einem Haushalt gewohnt hat wird bestätigen, dass diese Tiere ein ganz besonderes Eigenleben führen. Einerseits sind sie von ihren Pflegeeltern abhängig, damit sie mit Futter versorgt werden und das Katzenklo immer schön sauber ist.

Katze Katzengeschichte Stubentiger Samtpfote Andererseits sind sie unabhängig und lassen sich nicht bitten, sondern handeln nach ihrem eigenen Gutdünken. Sie kommen nicht immer, wenn man sie ruft, sie überlegen sich das erstmal gründlich nach dem Motto will ich das jetzt auch oder lasse ich es bleiben.

Ich durfte als Kind nie ein Haustier haben, aber in der Zwischenzeit ist bei mir die dritte Katze ins Haus eingezogen. Meine erste war eine gewöhnlich getigerte Hauskatze, die zweite ist mir zugelaufen und hat sich so wohl bei mir gefühlt, dass ich ihr Asyl gewährt habe.

Sie war ganz schwarz und hatte wunderschöne grüne Augen. Sie ist sehr alt geworden trotz Diabetes. Meine Liebe ging so weit, dass ich sie zweimal am Tag mit Insulin gespritzt habe.

Jetzt habe ich eine kleine Sophie bei mir, sie ist eine dreifarbige Glückskatze. Ein Haus ohne Katze ist ein trauriges Haus. Es ist so wunderbar, wenn dieses kleine verschmuste Kätzchen sich an mich schmiegt und vor Wonne schnurrt.



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Katze Sophie


Katze Sophie 3 Monate alt Sophie ist die erste Katze, die mich mit Küssen weckt, aber nur, weil sie hungrig ist. Allerdings ist sie so schlau, dass sie sich auch selbst bedient und die Beutel so lange mit Zähnen und Krallen bearbeitet, bis der Inhalt erreichbar wird.

Es ist schön nach Hause zu kommen und es erwartet einen der Stubentiger. A propos Tiger: Sophie hat ihre spitze Zähnchen nicht nur zum Fressen, sondern sie macht sich ein Spiel daraus, mich von hinten in die Fesseln zu schnappen. Es ist wirklich nur ein Spiel, aber es tut schon etwas weh. Manche meiner Freunde hat sie auf dem Kicker und aus dem Nichts schlägt sie mit ihren Krallen nach ihnen.

Ich habe den Eindruck, sie ist nachtragend, zumindest hat sie ein Freund mal geärgert und sie hat sich mit einer Retourkutsche später überraschend revanchiert. Also man sollte es sich mit den Samtpfoten nicht verscherzen. Sie sind sonst die angenehmsten Begleiter im Alltag. Sie müssen nicht Gassi geführt werden, sie sind auch im Haus ganz glücklich.

Meine Katzen waren aber alle daran gewöhnt, in den Garten zu gehen. Das ist ungemein spannend für Katzen, da gibt es Mäuse, Käfer und vor allem Vögel, denen man nachjagen kann. Auch die vielen Bäume laden zum Klettern und Krallenabwetzen ein. Alle meine Katzen haben auch an den Gräsern genagt, das tut ihnen gut und verhindert, dass sich ihre Haare, die sie beim Putzen schlucken, zu Haarklumpen verdicken. Haben Sie gewußt, dass Katzen nur in Gesellschaft von Menschen so viel Miauen, sie imitieren unsere Stimme und kommunizieren so mit uns.

Katzen können so putzig sein, in der Wohnung erobern sie sich schnell ihren eigenen Platz. Das kann der bequeme Sessel sein für das Nickerchen am Tag, in der Nacht schlafen die Katzen am liebsten angekuschelt an ihren menschlichen Futterversorger.

Ich möchte meine Samtpfote nicht mehr missen, so sehr genieße ich das Zusammensein mit ihr.


Text: ISAKI 20.6.2009
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07 02 - 20.6.2009 katzen.html - Kurzgeschichte von ISAKI